Sichtbarkeit für verschiedene barrierearme Hotelangebote
Verschiedene barrierearme Hotelangebote für verschiedene Reisende mit Unterstützungsbedarf
Als Reisebegleitung für Menschen mit Unterstützungsbedarf kenn ich die Wünsche und Notwendigkeiten der Gäste und die der Reisebegleiter bzw. Angehörigen. Dazu nehme ich wahr, was den Hotels wichtig ist.
Genau diese Verbindung ist mein beruflicher Schwerpunkt geworden: die Schnittstelle zwischen Pflege, Tourismus und Kommunikation.
Menschen mit Pflegebedarf möchten nicht automatisch in ein Pflegehotel. Sie möchten ans Meer, in die Berge, in eine schöne Stadt oder in ein gutes Wellnesshotel. Sie suchen nicht nach einem Seniorenurlaub, Rollstuhlurlaub oder Pflegeurlaub, sondern nach einem Angebot, das für sie als Reisende passt.
Es gibt zwar spezialisierte Hotels und Reiseangebote, aber gerade im deutschsprachigen Raum ist die Auswahl an Pflege- und Rollstuhlhotels begrenzt. Neben dem Standort zählen vor allem Ausstattung und Leistungen vor Ort, die die gesamte touristische Dienstleistungskette erfüllen müssen. Deshalb reicht es nicht, einfach „barrierefrei“ auf die Website einer Unterkunft zu schreiben.
Es braucht Sichtbarkeit. Und es braucht verständliche Informationen.
Wie weit ist der Weg vom Parkplatz zum Zimmer? Wie sieht das Badezimmer tatsächlich aus? Kann ein Elektrorollstuhl hinein? Gibt es geeignete Ausflugsziele in der Umgebung? Welche Unterstützung ist möglich? Genau diese Fragen stelle ich.
Das ist auch für Hotels und andere touristische Anbieter interessant.
Ein gutes Angebot muss nicht ausschließlich für eine bestimmte Zielgruppe entwickelt worden sein. Ein Hotel kann auch für Menschen mit Unterstützungsbedarf attraktiv sein, wenn die vorhandenen Möglichkeiten klar beschrieben werden.
Und wer sich gut informiert und willkommen fühlt, kann zum wiederkehrenden Gast werden.
Mein Ziel: Angebote sichtbar machen
Mein Ziel ist nicht, aus jedem Hotel ein Pflegehotel zu machen. Ich möchte vorhandene Möglichkeiten sichtbar machen und touristische Angebote aus der Perspektive unterschiedlicher Gäste betrachten.
Dafür unterstütze ich Hotels, Destinationen, Tourist-Informationen, Ausflugsunternehmen und Busunternehmen dabei, Barrierefreiheit und Unterstützungsangebote verständlich zu kommunizieren.
Denn ich möchte, dass barrierefrei Reisen nicht an fehlenden Informationen scheitert.
Dass ein Seniorenurlaub nicht nur dort möglich ist, wo „Seniorenurlaub“ draufsteht.
Und dass ein Rollstuhlurlaub nicht automatisch bedeutet, auf touristische Vielfalt verzichten zu müssen. Gute Reiseangebote entstehen dort, wo man beide Seiten versteht: den Gast und den Anbieter.
Sie möchten Ihr touristisches Angebot für mehr Menschen zugänglich und verständlich kommunizieren?
Dann sprechen Sie mich gerne an.




